Swiss IT Magazine Nr. 03 | März 2011 - Offene Cloud als Alternative für KMU
Die klassischen Cloud-Computing-Modelle sind für die rund 300’000 Schweizer KMU wenig geeignet. Abhilfe schaffen könnte ein offener Ansatz.
Von Daniel Hofmann
Es vergeht kaum ein Tag, ohne dass neue Cloud Services von den weltweit grössten IT-Unternehmen lanciert werden. Umso erstaunlicher ist es, dass nicht auch Klein- und Kleinstunternehmen ihre Computing-Leistungen nur noch dynamisch aus dem Internet beziehen. Betrachtet man die zahlreichen Schlagwörter der Branche, so fällt sehr schnell auf, dass nicht alles so klar ist, wie es scheint. Da werden Begriffe wie Public Cloud, Private Cloud, On Premise IT, Computing as a Service, Infrastructure as a Service, Software as a Service oder Platform as a Service wie selbstverständlich nebeneinander verwendet und vermischt. Allerdings ist diese Sprachverwirrung nicht etwa ein Zeichen dafür, dass das Versprechen der «IT aus der Steckdose» noch in weiter Ferne liegt, sondern verdeutlicht vielmehr, dass die Rollen sowie die Abgrenzungen im Cloud Computing noch gesucht werden müssen und die Technik noch nicht das bietet, was das typische KMU tatsächlich suchen.
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Köpfe: Daniel Jäggli (ROI-Online, 17. September 2010)
Vom Lehrling zum CEO. Am 1. Mai 1976 begann Daniel Jäggli seine kaufmännische Lehre bei Andre Leuchter, Büromaschinen in Luzern. Den «Ausgang» hat er nie mehr gefunden, dafür aber das Unternehmen 1985 übernommen und stetig weiterentwickelt. Dazwischen liegen noch HWV bei der AKAD und ein MBA an der Fachhochschule Zentralschweiz zum Thema «Business Excellence». Heute ist Daniel Jäggli CEO des in der Zwischenzeit in Leuchter Informatik AG umgetauften Unternehmens.
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Die Leuchter Informatik AG (www.leuchterag.ch) ist einer der etabliertesten und grössten IT-Anbieter in der Zentralschweiz. Das Unternehmen bietet Produkte und Dienstleistungen im Bereich «Software-Entwicklung und Systemintegration» auf der Basis von Microsoft- und schwergewichtig HP-Produkten an. Zudem nimmt es beratende Funktionen wahr und offeriert Consulting in sämtlichen Bereichen der Informationstechnologie.
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Openworkplace verspricht IT aus der Steckdose (Swiss IT Magazine, 15. September 2010)
Gestern Dienstag wurde der virtualisierte End-to-End-Arbeitsplatz Openworkplace in Luzern vorgestellt.
"IT so einfach wie Strom aus der Steckdose" verspricht das Anfang 2010 gegründete Unternehmen Openworkplace, dass gestern Dienstag seine gleichnamige Lösung im Verkehrshaus Luzern lanciert hat. Bei Openworkplace handelt es sich um einen virtualisierten End-to-End-Arbeitsplatz, der in der Basis-Version einen Collaboration Client mit Mail, Kalendersharing und Smartphone-Synchronisation, Open Office oder eine Einsteiger-Auftragsbearbeitung und eine Buchhaltung beinhaltet. Ebenfalls dabei sind Zusatztools wie Mindmapping, Publishing und andere Programme, zudem lässt sich Openworkplace mit weiteren Open-Source-Lösungen kundspezifisch etwa um CRM-, ERP- oder Collaboration-Werkzeuge erweitern.
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Jetzt kommt der Open-Source-Arbeitsplatz "als Service" (Inside-IT, 15. September 2010)
Der Microsoft-Gold-Partner Leuchter Informatik gründet eine neue Firma, die einen kompletten, virtualisierten PC-Arbeitsplatz auf Basis von Open-Source-Software lanciert. Der "Open Work Place" erinnert stark an Swisscoms "One Workplace".
Einige bekannte Gesichter aus der Schweizer Open-Source-Szene waren gestern im Luzerner Verkehrshaus zugegen. Grund war die Lancierung des "Open Work Place", eines virtualisierten Arbeitsplatzes auf Basis von Open-Source-Software. Gemäss Daniel Jäggli, CEO des im vergangenen März gegründeten gleichnamigen Unternehmens, ist ein solcher Arbeitsplatz rund 30 Prozent günstiger als ein klassischer, selbst betriebener PC-Arbeitsplatz. Jäggli ist zugleich Chef des Microsoft-Gold-Partners Leuchter Informatik. Die Open Work Place AG gehört 21 Aktionären, wovon 14 Leuchter-Mitarbeitende sind.
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